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Tutorials, Server, Datenbanken - 26.11.2008 09:54 - Alter: 1 yrs
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SQL Relay

Tags: SQLRelay, Datenbanken, PostgreSQL, Oracle

SQL Relay ist eine Open Source Connection Pooling System für Linux, welches mit etwas Anpassung und Arbeit auch unter Windows läuft. SQL Relay unterstützt diverse Datenbanken, darunter Oracle, MySQL, PostgreSQL, DB2, etc. Auch gibt es für diverse Programmiersprache eine API (C++, PHP, Java, etc.). Ein weiterer Vorteil ist, dass SQLRelay die nativen Client API?s von MySQL und PostgreSQL direkt ersetzten kann.

Installation

Die Installation unter Linux erfolg wie gewohnt. Das Paket herunterladen (http://sqlrelay.sourceforge.net/download.html) und entpacken. Danach

./configure
make
make install

Weitere Optionen und Installationsmöglichkeiten entnimmt man am besten per "./configure --help" oder auf der offiziellen Seite. SQL Relay benötigt Rudiments, eine OpenSource C++ Bibliothek, welche auch von Firstworks ist.

Konfiguration

Die Konfigurationsdatei befinden sich unter "/usr/local/firstworks/etc/sqlrelay.conf". Daneben gibt es noch unter "/etc/sysconfig/sqlrelay" eine Datei, in welche man die Connection-IDs eintragen kann, welche direkt beim Start automatisch verbunden werden sollen.

Init-Skripts werden, wenn die Installation als root durchgeführt wird, automatisch angelegt. Sollte das nicht der Fall sein, werden diese Skripts unter "/usr/local/firstworks/etc" abgelegt.

Die eigentliche Konfiguration der Verbindungen erfolgt über die sqlrelay.conf, welche eine XML-Datei ist. Die genauen Einstellungen für die benötigten Datenbanken entnimmt man der Dokumentation (http://sqlrelay.sourceforge.net/sqlrelay/configuring.html). Als kleinen Hinweis sollte man anführen, dass man die Reihenfolge der Parameter so angeben sollte, wie sie in der Dokumentation aufgeführt sind, ansonsten kann es passieren, dass der ein oder andere Parameter ignoriert wird.

Starten

Zum Starten von SQL-Relay reicht ein einfaches "sqlr-start ?id <ConnectionId>". Zum Beenden einfach "sqlr-stop". Den Status der Verbindung kann man über "sqlr-status ?id <ConnectionId>" abfragen. Wenn man die gewünschten Connection-IDs unter "/etc/sysconfig/sqlrelay" eingetragen hat, kann man diese auch über (CentOS) "/etc/init.d/sqlrelay start" und "/etc/init.d/sqlrelay stop" starten und beenden. Unter anderen Distributionen funktioniert das entsprechend.

Programmierung

SQLRelay liefert eine mächtige API für diverse Programmiersprachen mit. In der offiziellen Dokumentation gibt es sowohl eine API Referenz als auch diverse Beispiele zu den einzelnen Sprachen.

 

 CentOS und Rudiments - 18.11.2008 08:22


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